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DRK-Ortsverein Großauheim

Wiesenstraße 8
63457 Hanau 
T. 06181 57 51 65
F. 06181 57 51 65

info[at]DRK-Grossauheim[dot]de


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Unsere Zeitzeugen...

Der Aufbau einer Sanitätskolonne und auch die Weiterführung als Ortsvereinigung, in Bereitschaft und Sozialarbeit ist mit viel Arbeit verbunden. Ohne Helfer, die freiwillig ihren Dienst tun kann keine DRK Gemeinschaft überleben. Im folgenden wollen wir kurz berichten was Mitarbeiter geleistet haben, die viel Zeit und Wille investiert haben, um das DRK Großauheim zu dem zu machen, was es heute ist.

Heinz Schlei

*1919 in Kohlfurt bei Görlitz, †2009


Heinz Schlei ist mit 50 Jahren ins DRK Großauheim eingetreten und nahezu über Nacht erster Vorsitzender der OV geworden. Er brachte Ruhe in den, am Ende der sechziger Jahre, zerstrittenen Verein und er hob den Mitgliederstand von 200 auf über 900 Mitglieder an.

Gretel Weigelt

*1914 in Großauheim,†2000


Im Jahr 1932 absolvierte sie ihren Erste-Hilfe-Kurs und trat 1933 in das Rote Kreuz in Großauheim ein. Sie war dann bis 1939 aktiv in der OV Großauheim. Nach ihrer Hochzeit zog sie 1939 nach Kassel, wo sie mehrmals wöchentlich Bahnhofsdienst verrichtete. Nach einem erneuten Umzug tat sie das gleiche auf eigene Faust in Metz in Lothringen.
Nach 1945, seit der Heimkehr nach Großauheim, half sie insbesondere bei der Kinderbestrahlung (gegen Rachitis). Danach hatte sie verschiedene Einsätze, besonders bei Blutspendeterminen oder bei der Altenbetreuung.

Elfriede Kurzschenkel

*1927 in Frankfurt/Main, †2002


Unmittelbar nach Kriegsende, von Mai 1945 bis zum Frühjahr 1946, gab es in der Langgasse in Großauheim ein Notkrankenhaus. Die Initiative dazu ging von dem ortsansässigen Arzt Dr. Weißmüller aus, später wurde er von weiteren Medizinern unterstützt. Das Pflegepersonal, zu dem auch Elfriede Kurzschenkel als gelernte Krankenschwester gehörte, bestand aus sieben bis acht Helferinnen und wurde von Großauheimer Roten Kreuz gestellt. "Unsere täglichen Aufgaben bestanden im Betten machen, Essen geben usw. Wir haben uns dabei im Schichtdienst abgewechselt. Das Kochen übernahmen die Ursuliner-Schwestern."

Das Notkrankenhaus befand sich im Hauptgebäude der heutigen Mädchenschule und hatte etwa 30 Betten.

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